Die 4 wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen für Familien

5 Kommentare

Welche Versicherungen brauchen junge Familien? Was sind ddie 4 wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen für Familien? In diesem Beitrag bekommst du einen Überblick über die wichtigsten und unnützen Versicherungen.

Viele denken bei der Absicherung erstmal an den Nachwuchs. Doch die Suche nach der angemessenen Absicherung beginnt nicht beim Kind, sondern bei den Eltern! Dafür solltest du drei wichtige Bausteine berücksichtigen.

Privathaftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung für die Familie

Die Privathaftpflichtversicherung ist das A und O für die Familie

Diese gehört zur Grundausstattung eines jeden Haushalts ist zu den 4 wichstigsten Ver­si­che­run­gen für Familien. Die Privathaftpflichtversicherung sichert deine Familie gegen Schadenersatzansprüche von Dritten ab. Darüber hinaus prüft sie Versicherung, ob die Ansprüche überhaupt gerechtfertigt sind. Das nennt man “passiven Rechtschutz”. Wenn du also nicht gerade mit Absicht jemanden vom Fahrrad schubst, bist du rund um geschützt.

Auch Schäden, die deine Kinder verursachen (z.B. der Kratzer im Mercedes des Nachbarn), sind versichert. Ist das Kind 6 Jahre oder jünger, ist es “deliktunfähig“. Das bedeutet, so lange du deiner Aufsichtspflicht genügst, musst du den Schaden nicht ersetzen. Das ist dann halt einfach Pech. Gute Privathaftpflichtversicherungen übernehmen aber dennoch den Schaden. Das ist also ein Vorteil für den Geschädigten und wahrt womöglich den Nachbarschaftsfrieden.

Du hast noch Fragen zum Thema Versicherungen und finanzielle Absicherung?



Auf was du bei deiner Privathaftpflichtversicherung noch so achten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Einkommensabsicherung

Einkommensabsicherung für die Familie

Die Einkommensabsicherung für die Familie folgt danach

Wer übernimmt die Versorgung der Kinder, wenn du oder dein*e Partner*in mehr arbeiten können? Die Leistungen der Sozialversicherungen sind hier viel zu gering, denn es gibt maximal etwa ein Drittel vom Brutto, wenn du gar nicht mehr arbeiten kannst. Deshalb ist die Absicherung deines Einkommens eine besonders wichtige Absicherung aller Ver­si­che­run­gen für Familien.Dafür kommen verschiedene Produkte in Frage: Berufsunfähigkeitsversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Grundfähigkeitenversicherung, Schwere-Krankheiten-Versicherung und die Unfallversicherung.

Wir erstellen in unserer Beratung ein Strategie-Papier, bei dem du aus drei Absicherungs- und Preisniveaus wählen kannst. Entscheidend ist, dass du gesund bist, sonst wird der Schutz teuer, löchrig oder unmöglich. Daher gilt: Kümmere dich so früh wie möglich darum!

Todesfallabsicherung

Todesfallabsicherung für die Familie

Auch die Todesfallabsicherung ist elementar für die Familie

Wer übernimmt die Versorgung der Kinder, wenn du, dein Partner oder beide versterben sollten? Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung sind hier ebenfalls viel zu gering. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Todesfallabsicherung notwendig. Hier gibt es zwei Optionen: Entweder die klassische Risikolebensversicherung, die im Fall der Fälle eine große Summe auszahlt. Wenn ihr unverheiratet seid, solltet ihr die Absicherung “über-Kreuz” wählen. Oder eine Risikorentenversicherung, die jeden Monat eine Rente auszahlt. Aus unserer Sicht ist die Rente die bessere Wahl. Denn die Kalkulation der Versicherungssumme entfällt. Du benötgist lediglich einen aktuellen Haushaltsplan und eure derzeitigen Ansprüche aus der gesetzlichen Rente. Anhand der Zahlen kannst du den monatlichen Bedarf direkt ablesen. Die Absicherung sollte so lange laufen, bis das jüngste Kind wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen kann. Das dürfte mit etwa 25 Jahren sein. Die Preise dafür sind moderat.

Absicherung für Kinder

Kinderabsicherung Familie

Sind die Eltern versichert, sind die Kinder dran

Erst wenn du diese drei Aspekte ausreichend erfüllst, kannst du dir Gedanken über die Absicherung deines Nachwuchses machen. Hier gibt es viele unnötige Produkte und wenige Sinnvolle.

Was kannst du getrost vergessen? Das sind alle Arten von Rentenversicherungen. Viele haben niedliche Namen, wie die berühmte Biene oder der gründe Drache. Die Kosten sind exorbitant und die Produkte dieses Geld nicht wert! Wollen Oma oder Opa den Kleinen etwas gönnen, sollen sie entweder ein Tagesgeldkonto einrichten, einen günstigen Aktiensparplan anlegen oder die Kosten für den Musikunterricht bzw. Sportverein übernehmen. Krankenzusatzversicherungen für Kinder kannst du machen, ist aber nicht zwingend nötig. Die gesundheitliche Versorgung in Deutschland, speziell von Kindern, ist hervorragend.

Wir können nur vier Produkte für Kinder empfehlen: Die Unfallversicherung, die Existenzschutzversicherung, die Kinderinvaliditätsversicherung und die Schulunfähigkeitsversicherung.

Fazit

Sicher, du kannst noch ganz viele „tolle“ Produkte abschließen, aber damit ist dir und deiner Familie nicht geholfen. Denke auch daran: Du kannst nie alle Risiken absichern. Aber mit diesen Empfehlungen musst du dir zumindest in gravierenden Fällen keine Sorgen um das Finanzielle machen. Damit im Fall der Fälle auch organisatorisch alles glatt läuft, solltet ihr eine Notfallplanung mit Vorsorgevollmacht, Patienten- und Sorgerechtsverfügung haben. Ansonsten lautet unser letzter Tipp: Genieß das Leben mit deiner Familie und verbring möglichst viel Zeit mit einander!

Wir unterstützen dich bei der optimalen Absicherung deiner Familie. Vereinbare dazu einfach online einen ersten kostenfreien Termin mit uns!

Aktualisiert am 29.12.2019

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Seit 2011 sind Stephan Busch und Tom Wonneberger die PROGRESS Finanzplaner. In ihrem Blog erklären sie alles rund um Versicherungen und Finanzen - einfach und verständlich. Weitere Infos findest Du auf der Über Uns Seite.


5 thoughts on “Die 4 wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen für Familien”

  1. Nico says:

    Empfehlenenswert ist m.E. noch der Teil eines jeden Vertrages “Was ist vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.”. Denn jedem wird wohl einleuchten, dass man nicht alles versichern kann. Um sich jedoch nicht in falscher Sicherheit zu wiegen, sollte man wissen, wann man besonders vorsichtig sein sollte…

    1. Tom Wonneberger says:

      Korrekt Nico, es sollte auch immer ein sinnvolles Verhältnis von Absicherung und Kosten sein. Hast du ein konkretes Beispiel, wo deine Anmerkung besonders wichtig ist?

  2. Lina says:

    Dem kann ich nur zustimmen!!! Steht Nachwuchs ins Haus, sollten werdende Eltern zunächst an ihre eigene Gesundheit denken und sich umfassend gegen existenzielle Risiken absichern. Geht es um die Absicherung der eigenen Kinder halte ich den Abschluss einer Kinderinvaliditätsversicherung auch für sehr sinnvoll. Schließlich springt sie mit der Zahlung einer lebenslangen Rente ein, sobald das Kind an einer schweren Erkrankung wie einer Behinderung leidet. Hingegen sollte man auf den Abschluss anderer Versicherungen verzichten, da zahlreiche Versicherungen häufig derart konzipiert sind, sodass die Kinder automatisch mitversichert sind. Darüber hinaus sollte der Versicherungsabschluss mit Vorsicht angegangen werden, da sich unter den zahlreichen Versicherungen gelegentlich Angebote tummeln, die der Familie keinen nützlichen Mehrwert bieten.

  3. Björn says:

    Hallo Jungs,

    grundsätzlich ein riesen Lob an Euch, macht Ihr sensationell gut. Bin selbst Papa und Versicherungsmakler. Gehe auch in 99% der Fälle mit Euren Meinungen konform, aber hier ausnahmsweise mal nicht. Was ist , wenn mein Kind mal eine wirklich schwere Erkrankung hat und mein Kind dann den Spezialisten braucht, in diesem einen Krankenhaus und dieser Spezialist sich nicht wirklich für die Gebührenordnung der Ärzte interessiert und auch über den Höchstsätzen abrechnet? Wahlarzt, Wahlkrankenhaus und über den Höchstsätzen der GOÄ , als Schutz für mein Kind, dass sind mir 5-6 Euro Monatsbeitrag wert.

    1. Tom Wonneberger says:

      Hallo Björn,

      danke für dein Feedback! Keine Frage, dass einem der Schutz des eigenen Kindes alles wert ist. Und ja, man kann eine solche Zusatzversicherung natürlich abschließen. Wir verbieten niemanden, dies zu tun. Eine solche Zusatzversicherung gehört gern zu den “Kann-Versicherungen”. Allerdings und ja, da kann man geteilter Meinung sein, sehen wir dies nicht als existenzielles Risiko an. Anders als z.B. eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit.

      Bekommt man eine vernünftige Krankenzusatzpolice mit ambulanter und stationärer Zusatzleistung für 5€ im Monat? Kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Aber lasse mich gern aufklären 🙂

      Viele Grüße

      Tom Wonneberger

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