Alles was du beim Berufseinstieg über Geld & Versicherungen wissen solltest

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Die Zeit des Berufseinstiegs ist aufregend: erster richtiger Job, erstes eigenes Geld, endlich unabhängig! Aber mit dem ersten eigenen Geld gehen die Sorgen auch los: Was mache ich mit meinem sauer verdienten Gehalt? Sollte ich nicht so früh wie möglich mit der Rente anfangen? Welche Versicherungen sind unwichtig und welche sind Versicherungen sind echt wichtig? Mit diesem Best-of-Beitrag Berufseinstieg bringen wir Licht ins Dunkel und helfen dir bei den wichtigsten Fragen. Hol dir unsere Tipps und vermeide so die größten Fehler gleich von Anfang an.

ACHTUNG … da dieser Artikel ein Best-of / eine Sammlung aller Artikel zum Thema Berufseinstieg ist, kann es zu Wiederholungen einzelner Themen kommen.

Berufseinstieg #1 –Ein kleiner Ratgeber

Der Berufseinstieg ist eine aufregende Zeit des Umbruchs. Wir wollen dir hier deine Ängste und Sorgen nehmen und ein paar Hinweise geben.

Das Ende des Studiums und der Berufseinstieg naht. Meist viel schneller als einem lieb ist, hat man sich doch an das mal mehr, mal weniger entspannte Studentenleben gewöhnt. Wir sprechen da aus Erfahrung.

Der drohende Beginn der beruflichen Karriere ist für die meisten eine der aufregendsten Zeiten im Leben – egal ob man sich selbstständig macht oder eine Anstellung sucht. Spätestens jetzt heißt es: eigene Wohnung, Verantwortung übernehmen, mit dem Geld klarkommen, Job finden usw. Fragen tauchen auf, die nie zuvor eine Rolle gespielt haben: Wie viel ist meine Arbeitskraft eigentlich wert? In welcher Branche will ich arbeiten? Schaff ich es, mein theoretisches Wissen aus dem Studium in der Praxis einzusetzen? Welche Versicherungen brauche ich beim Berufsanfang? Werde ich den Anforderungen meines Arbeitgebers gerecht? Reicht mein Geld? Hab ich noch Freizeit? Werde ich jetzt zum Spießer?

Ein kleiner Ratgeber zum Berufsanfang

Es geht um dich – nur um dich

Zunächst mal ganz wichtig: Bleib du selbst! Verbiege dich nicht und folge deiner Leidenschaft. Wenn du ein Studienfach oder Ausbildungsberuf gewählt hast, weil er dich interessiert (hat), hast du schon mal einiges richtig gemacht. Nichts ist grausamer, sich zur Arbeit zu quälen und sich jeden Tag zu überlegen, für wen man den Mist eigentlich macht. Insofern: Folge weiterhin deinem inneren Antrieb. Hör auf deine innere Stimme!

Überleg dir, was dir wichtig im Leben ist und wo deine Prioritäten liegen. Willst du viel Geld verdienen? Dann wirst du über Überstunden, Weiterbildung und co. nachdenken müssen. Denn: die allermeisten sind aufgrund von überdurchschnittlichem Einsatz und Arbeit vermögend geworden. Denkt aber daran, dass Geld nicht alles ist.

Wenn dir aber Freizeit, Freunde, Umfeld, nette Atmosphäre wichtiger sind, wähle deinen zukünftigen Arbeitgeber entsprechend danach aus. Keine falsche Bescheidenheit: DU suchst dir das Unternehmen aus, nicht umgekehrt! Wenn du, z.B. im Bewerbungsgespräch merkst, dass die Chemie nicht stimmt, lass es! Gut ausgebildete, junge Leute werden stark umworben. Die Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen beträgt etwa 5%, das bedeutet, es herrscht faktisch Vollbeschäftigung. Im Gegenteil: In einigen Berufszweigen suchen die Unternehmen händeringend nach Berufsanfänger – eine unglaublich vorteilhafte Position!

Für alle, die die Karriere-Leiter erklimmen wollen, empfiehlt es sich auch, frühzeitig mit Weiterbildungen zu beginnen. Oftmals unterstütz der Arbeitgeber dieses Ansinnen. Darüber hinaus gibt es das ein oder andere Förderprogramm. Wie groß die sog. Bildungsrendite (der Ertrag in Form eines höheren Gehalts oder besserer Arbeitsbedingungen aufgrund Investitionen in die eigene Bildung) tatsächlich ist, werden wir in einem der nächsten Beiträge untersuchen.

Du hast noch Fragen zum Thema Versicherungen und finanzielle Absicherung?



Das liebe Geld

Viele Studenten und Azubis leben von ca. 600€ im Monat und kommen damit meist gut klar. Wenn dann das erste Mal „richtig“ Geld verdient wird, kommt dem ein oder anderen vielleicht der Gedanke: „Was kostet die Welt?!“. Hier ist unser Rat: Immer schön langsam! Haltet euer Geld erstmal zusammen. Sich an mehr Geld zu gewöhnen fällt leicht, der umgekehrte Weg ist ungleich schwerer. Einen einmal gewöhnten Lebensstandard gibt man ungern auf. Wie sinnvoll es sein kann, ein Weilchen etwa auf Studentenniveau weiterzuleben, möchten wir euch mit folgendem Rechenbeispiel deutlich machen:

Marie ist 26 Jahre alt und hat ihr BWL-Studium abgeschlossen. Nun beginnt der Berufsanfang sie bei einem mittelständischen Unternehmen im Bereich Einkauf. Im Studium hat sie von 600€ gelebt. Jetzt verdient sie zu Beginn 1.600€ netto. Sie rechnet damit, dass sie 900€ im Monat braucht, da sie nun selbst z.B. für ihre Versicherungen und das Auto aufkommen muss und sie Mittags nicht mehr in die Mensa gehen kann. Den Rest legt sie auf einem Tagesgeldkonto zur Seite. Nach fünf Jahren hat sie über 43.000€ rumliegen. Sie hat damit eine absolute finanzielle Freiheit und kann quasi machen was sie will: sich selbstständig machen, auswandern, ein Häuschen bauen oder nur noch halbtags arbeiten und den Rest der Zeit sich ehrenamtlich engagieren.

Das Beispiel soll eines zeigen: Es lohnt sich, darüber nach zu denken, eine Weile weiter auf schmalem Fuß zu leben. Es geht nicht darum, an allem zu knausern, sondern sich Gedanken zu machen, ob es nötig ist, das ganze Geld, was man zu Beginn verdient, auf den Kopf zu hauen. Es kommt auch überhaupt nicht darauf an, wie du sparst, sondern das du sparst. Den größten Geld- und Zeitfresser haben wir ja in einem früheren Beitrag vorgestellt.

Welche Versicherungen brauche ich beim Berufseinstieg?

Versicherungen gehören ja nun eher zu den weniger spannenden Themen, doch wissen die meisten Berufseinsteiger, dass sie nicht drum herum kommen. Vor allem im Studium wird man ja oftmals bereits von diversen Versicherungs- und Finanzonkels dazu angequatscht.

Die Frage nach den wirklich notwendigen Versicherungen beim Berufseinstieg ist nicht allzu komplex. Um die wichtigste musst du dich eigentlich gar nicht kümmern: Die Krankenversicherung. Die allermeisten sind einfach gesetzlich versichert und das ist auch gut so. Allen Unkenrufen zum Trotz lässt sich sagen: Das System funktioniert. Daneben brauchst du eine Privathaftpflichtversicherung, da du nicht mehr über deine Eltern versichert bist. Das ganze kostet um die 70€ im Jahr. Als drittes ist eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung notwendig, da der Staat in dem Bereich sehr knausrig ist. Was du dabei beachten solltest erklären wir hier.
An monatlichen Aufwendungen kannst du mit 40 bis 70€ rechnen.

Mehr brauchst du für den Anfang nicht! Keine Hausrat, keine Altersvorsorge, keine Rechtschutz.

Am besten ist es, wenn du dich bereits vor Ende des Studiums an einen Makler oder Berater wendest und die notwendigen Dinge vorbereitest. Dann hast du nämlich den Kopf für Umzug, Berufseinstieg und so weiter frei und kannst dir sicher sein: Sollte mal wirklich was passieren, muss ich mir ums Finanzielle keine großen Sorgen machen.

Welche Versicherungen brauche ich beim Berufseinstieg?

Das Leben beim Berufsstart nicht vergessen

Und zum Schluss der wohl wichtigste Hinweis: Vergiss das Leben nicht! Kümmer dich einmal richtig um die obigen Sachen und dann hab Spaß in deinem neuen Lebensabschnitt. Leben heißt dabei aber nicht, die Kohle in Restaurants und Shoppingmalls zu verbrennen, sondern Zeit mit seinen Freunden, Familie und Partner zu verbringen. Zeit statt Zeug! Dass es dabei ganz viele Dinge gibt, die nichts kosten, zeigt euch dieses Buch. Geheimtipp!

Die Glücksforschung zeigt: Es ist sinnvoller sein Geld in Erlebnisse, also Zeit zu investieren, als in materielle Dinge. Erlebnisse werden mit der Zeit immer schöner, während Gegenstände meist immer hässlicher werden.

Berufseinstieg #2 – Jobsuche, Geld, Steuern und das ideales Zuhause

Der Berufseinstieg wirft viele Fragen auf. Hier erhältst du die wichtigsten Antworten und außerdem eine Checkliste.

Sich in den „wirklichen“ Ernst des Lebens zu begeben – ein Szenario, das Studenten am liebsten in die ferne Zukunft schieben. „Bis ich mit dem Studium fertig bin, dauert es eh noch…“, denken sich die meisten, aber ehe sie sich versehen, sind sie in den letzten Semestern angelangt. Konkrete Pläne für die nächste Zeit gibt es dann meist noch nicht.
Aufbauend auf den Beitrag „Berufseinstieg – Ein kleiner Ratgeber“ möchte ich, Jessica Krebs, allen zukünftigen Studienabsolventen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Wie bereits angekündigt, haben wir eine Checkliste erstellt. Diese darfst du dir ausdrucken und fleißig abhaken, damit du den Überblick über alle zu beachtenden Dinge behältst.

Checkliste Berufseinstieg

Die Suche nach einem Arbeitsplatz

Im oben erwähnten Artikel hast du schon einige Tipps erhalten, die du berücksichtigen solltest. Aber bevor du dir Gedanken darum machst, wie weit beim Berufsanfang du die Karriereleiter mal erklimmen wirst, bedarf es einiger Vorbereitung.

In den Köpfen Vieler herrscht oft die Frage, warum sie überhaupt arbeiten gehen. Überlege dir, was dein Antrieb ist, jeden Morgen aufzustehen! Willst du etwas verändern? Möchtest du dich selbst verwirklichen? Willst du mal Karriere machen? Manchen reicht schon der Grund, einen geregelten Tages- und Wochenablauf zu haben, andere schätzen das Gefühl gebraucht zu werden. Sich allein aus Geldgründen für ein Unternehmen zu entscheiden, wird dich dabei nicht glücklich machen.

Deshalb ist es zunächst sehr wichtig Unternehmen zu finden, die zu dir passen. Dafür solltest du dir selbst Gedanken machen in welchen Bereichen du arbeiten willst und ob das in deinem jetzigen Wohnort überhaupt möglich ist. Möchtest du lieber in einem kleinen oder in einem großen Unternehmen tätig sein? Hier eine kleine Übersicht der jeweiligen Vorteile.

Kleinunternehmen

  • familiäre Atmosphäre
  • Nähe zum Kunden
  • hohe Risikobereitschaft
  • breites Aufgabenspektrum
  • hohe Eigenverantwortlichkeit
  • Möglichkeit eigene Ideen einzubeziehen

Großunternehmen

  • hohe Flexibilität • kurzer Dienstweg
  • flache Hierarchien
  • höherer Lohn, Urlaubsgeld, Firmenwagen
  • Möglichkeit im Ausland zu arbeiten
  • Aufstiegsmöglichkeiten
  • feste Abläufe
  • Weiterbildungsangebote

Stellenbörsen wie Stepstone, Monster.de und MeineStadt sowie Stellenangebote der lokalen Presse und Fachzeitschriften können dir bei der Suche nach einem Arbeitsplatz behilflich sein. Auf Xing kannst du dir auch ein eigenes Profil erstellen. Dieses Netzwerk bietet dir die Möglichkeit potentielle Arbeitgeber zu kontaktieren oder von ihnen entdeckt zu werden.

Nachdem du eine Auswahl getroffen hast, solltest du damit beginnen, deine Bewerbung zu schreiben. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Am besten beginnst du ein halbes Jahr vor deinem voraussichtlichen Studienabschluss. Dann hast du genügend Zeit und kannst dich später auf deine Abschlussarbeit und kommende Prüfungen konzentrieren.

Was du in deinem Bewerbungsschreiben auf keinen Fall vergessen und worauf du außerdem achten solltest, kannst du der Checkliste entnehmen.
Zusätzlich wird es demnächst einen Gastbeitrag von Anke Baron zu diesem Thema geben.

Wirst du zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, versuche dich so gut wie möglich über die jeweiligen Unternehmen, beispielsweise über ihre Homepage, zu informieren. Es wäre doch ziemlich peinlich, nach der Anzahl der Mitarbeiter zu fragen, wenn diese Information jeder in nur wenigen Mausklicks finden kann, oder? Des Weiteren wäre es für dich von Vorteil, wenn du ein realistisches Anfangsgehalt nennen kannst. Der FAZ Gehaltsatlas kann dir da weiterhelfen.

Hast du jedoch die Befürchtung, bis Studienende keinen Arbeitsplatz zu finden, ist eine Meldung bei der Agentur für Arbeit sinnvoll, auch wenn für dich keine Pflicht dazu besteht. Grundsätzlich haben arbeitssuchende Hochschulabsolventen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Das bedeutet 424€/Monat (2019) + Bezahlung deiner Miete + Nebenkosten und der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Außerdem unterstützt dich die Agentur für Arbeit auch bei der Suche nach einem Arbeitsplatz.

Ungefähr drei Monate vor deiner Exmatrikulation solltest du telefonisch einen Termin vereinbaren und später alles weitere mit den zuständigen Sachbearbeitern abklären.

Betriebliche Altersversorgung
Der erste Arbeitsvertrag

Dein Einkommen im Auge behalten

Nach dem ersten Gehalt bloß nicht übermütig werden! Mit Hilfe des Brutto-Netto-Rechners kannst du dir dein Nettogehalt berechnen. So kannst du deine Ausgaben besser planen. Ca. 1/3 musst du für die Miete einkalkulieren. Nicht mehr als 50% solltest du für sogenannte Fixkosten ausgeben. An ihrer Höhe kannst du meist nicht viel ändern. Zu ihnen zählen unter anderem deine Miete, Kosten deiner Internet- und Handyflatrate und Ausgaben für Versicherungen. Weitere 10% deines Nettoeinkommens solltest du unbedingt auf einem Tagesgeldkonto sparen und so einen Notgroschen aufbauen, der dir im Falle von außerplanmäßigen Ausgaben, wie plötzliche Erwerbslosigkeit oder Reparaturen am Auto oder PC, aus der Klemme helfen kann.

Im Allgemeinen ist es nützlich, über deine monatlichen Ausgaben Buch zu führen. So behältst du alles im Blick. Wie du das machst, ist dir überlassen. Notizbuch, Excel-Tabelle oder Smartphone-App – heute gibt es viele Möglichkeiten.

Du solltest dir ein kostenloses Girokonto einrichten, um Kontoführungsgebühren zu sparen.

Lass die Finger von Kreditkarten! Sie bringen dich nur dazu Geld auszugeben, das du nicht hast. Hier ein Artikel der FAZ zu diesem Thema.

Falls du BAföG während deines Studiums erhalten hast, vergiss auf keinen Fall, dass du es wieder zurückzahlen musst! Auch wenn du erst nach viereinhalb Jahren eine Rückzahlungsaufforderung erhältst, ist es das Schlauste, direkt nach dem Studium monatlich Geld beiseitezulegen. Was viele nämlich nicht wissen ist, dass das Bundesverwaltungsamt einen Nachlass gewährt, wenn das Darlehen auf einen Schlag bzw. in hohen Beträgen getilgt wird. Mehrere hundert bis tausend Euro kannst du so sparen.

Hier ein Rechenbeispiel:
Lena hat nach fünf Jahren erfolgreich ihren Masterabschluss erhalten und ist nun in einem kleinen Unternehmen tätig. Während ihres Studiums hat sie BAföG erhalten und weiß, dass sie in fünf Jahren ihr Darlehen zurückzahlen muss. Sie weiß auch, dass sie vom Bundesverwaltungsamt Nachlässe erhält, wenn sie ihre Schulden mit einem Mal vollständig tilgt, weshalb sie jeden Monat 117€ auf einem Tagesgeldkonto mit 1% Zinsen anlegt. In ihrer Rückzahlungsaufforderung wird sie gebeten 10.000€ BAföG zurückzuzahlen. Da sie diese Summe sofort tilgen möchten, werden ihr 28,5% Nachlass gewährt, muss nur noch 7.150€ zahlen und spart so 2850€.

Richtig spannend wird es, wenn man sich mal daran macht, die Rendite auszurechnen. Die Überlegung ist: Wie viel Rendite müsste eine Kapitalanlage, z.B. ein Sparbuch oder ein Aktienfonds garantiert erwirtschaften, damit ich mit 117€ im Monat nach fünf Jahren ebenfalls auf 10.000€ komme. Der Zinsrechner gibt die Antwort: 14% pro Jahr! Erst wenn die Anlage mehr erwirtschaftet, wäre es sinnvoller, das Geld darin zu investieren, statt fürs BAföG zur Seite zu legen. Die vorzeitige Rückzahlung des BAföGs dürfte damit die ertragreichste Anlage der Welt sein.

Das erste Einkommen und die erste Ersparnis

Kümmere dich um deine Steuer

Habe keine Angst vor der Einkommenssteuererklärung! Auch wenn sie für viele eine lästige Pflicht ist, stellt es für dich eine gute Möglichkeit dar, Geld in Form von Steuerrückzahlungen zu erhalten. Wichtig ist es, dass du alle Belege für abziehbare Kosten sammelst. Das könnten z.B. Kosten für Berufskleidung oder Arbeitsmittel sein. Weitere findest du in unserer Checkliste.

Mit Hilfe eines Steuerberaters oder eines Lohnsteuerhilfevereins, wird deine Lohnsteuererklärung vollständig und rechtzeitig bis zum Stichtag am 31.Mai fertig.

Basis-Rente
Kümmere dich um deine Steuer

Finde dein ideales Zuhause

Ob aus beruflichen oder privaten Gründen: ein neuer Lebensabschnitt bedeutet häufig auch eine neue Wohnung. Genügend Zeit solltest du für die Suche einplanen, da in den meisten Großstädten gute Wohnungen stark umkämpft sind. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Damit du etwas Passendes und Bezahlbares findest, stell dir zunächst diese Fragen:

  • Wie viel Miete kann ich mir leisten?
  • Wie hoch werden die Nebenkosten ca. sein?
  • Gibt es eine Maklerprovision? Kann ich diese überhaupt bezahlen?
  • Habe ich genug Geld für die Kaution?
  • In welchem Stadtteil möchte ich wohnen?
  • Wie weit soll meine Wohnung maximal von meinem Arbeitsplatz entfernt sein?
  • Wie viele Zimmer/ Quadratmeter brauche ich?
  • Altbau? Neubau? Plattenbau?
  • Brauche ich einen Parkplatz? bzw. Wie gut muss die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel für mich sein?
  • Welche Wünsche habe ich außerdem an die Wohnung? (Balkon, Einbauküche?)

Solltest du deine Traumwohnung gefunden haben, verlangt der Vermieter wahrscheinlich deine Verdienstbescheinigung, deine SCHUFA-Selbstauskunft und möglicherweise eine schriftliche Erklärung deines ehemaligen Vermieters über pünktliche Mietzahlungen. Kümmere dich im Vorfeld um diese Dokumente, um unnötigen Stress zu vermeiden!

Einem gelungenen Berufseinstieg steht nun nichts mehr im Weg. Wie im letzten Artikel schon erwähnt: Wenn du dich einmal ausführlich mit diesen Punkten beschäftigt hast, bleibt dir die Zeit in deinem Beruf Fuß zu fassen und deinen neuen Lebensabschnitt zu genießen.

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Berufseinstieg #3 – Versicherung, Risiken und Rentenversicherung

Beim Berufseinstieg geht es oft erstmals um deine eigenen Finanzen und Versicherung. Hier erfährst du, was wichtig ist und was warten kann.

Einnahmen und Ausgaben

Wenn du beim Berufsanfang die Weichen richtig stellst, kannst du dir eine Menge Nerven und Geld sparen. Das beginnt vor allem bei den Einnahmen und Ausgaben. Die Statistik für Sachsen zeigt folgendes Bild bei den Personen zwischen 25 und 35 Jahren:

  • Wohnen 491 €
  • Verkehr 307 €
  • Freizeit 260 €
  • Essen 230 €
  • Konsum 172 €
  • sonstiges 68 €
  • Kommunikation 66 €
  • Gesundheit 34 €
  • Bildung 26 €

Man mag über solche Zahlen in München schmunzeln, doch entscheidender als die absolute Höhe der Ausgaben, ist das Bewusstsein, wofür du Geld ausgibst. Es ist unerheblich, ob du 1.600€ oder 2.500€ zum Einstieg verdienst, wenn du das Geld 1:1 ausgibst. Das Führen eines Haushaltsbuchs ist jedoch längst aus der Mode gekommen und so verwundert es kaum, dass viele junge Menschen mit Schulden ins Erwerbsleben starten. Die wichtigste Empfehlung lautet also: Ausgaben erfassen und auswerten. Das geht mit Zettel und Stift, per Excel oder einer App. Die Erfahrungen aus unserer Beratung zeigen unisono: Wenn du den Überblick über deine Ausgaben behältst, hast du am Ende des Monats noch Geld und nicht umgekehrt.

Wie viel muss gespart werden?

Krankenversicherung

Die wichtigste Versicherung ist in Deutschland mittlerweile Pflicht und für die meisten die gesetzliche Krankenversicherung. Der Beitrag dafür richtet sich nach deinem Bruttoeinkommen und wird direkt vom Arbeitgeber an die entsprechende Kasse überwiesen. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet allen Unkenrufen zum Trotz nach wie vor einen hervorragenden Schutz. Die Leistungen der Kassen sind größtenteils ähnlich, jedoch kann man beispielsweise gute Bonusprogramme nutzen, um jedes Jahr eine kleine Finanzspritze zu bekommen. Ein zweiter Tipp sind Wahltarife. Wenn du gesund bist, kannst einen kleinen Selbstbehalt vereinbaren und bekommst eine Beitragsrückerstattung, wenn du nicht beim Arzt gewesen bist. Frag einfach mal bei der Krankenkasse nach.

Privathaftpflichtversicherung

Spätestens mit dem Abschluss deiner Ausbildung oder des Studiums bzw. deines Berufseinstieg endet der Versicherungsschutz über deine Eltern. Dann brauchst du eine eigene Privathaftpflichtversicherung. Wenn du jemand anderen einen Schaden zufügst, musst du diesen ersetzen. Die Haftung ist grundsätzlich unbeschränkt und daher für die Privatperson unkalkulierbar. Aus diesem Grund ist eine Versicherung absolut notwendig. Sinnvoll ist die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung im Schadensfall. Dabei zahlst du die ersten z.B. 150€ des Schadens, den Rest übernimmt die Versicherung. Dadurch wird dein Beitrag günstiger und du sparst dir so im Laufe der Zeit viel Geld. Denn die Versicherung sollte nicht dazu genutzt werden, Kleinstschäden wie das kaputte Handy des besten Kumpels zu bezahlen.

Arbeitskraftsabsicherung

Dein mit Abstand größtes Vermögen ist die eigene Arbeitskraft. Wenn du 2.500€ brutto verdienst, sitzt du auf einem Berg von über 700.000€. Das Dumme ist nur, dass du dieses Vermögen anders als ein Auto nicht siehst. Da die gesetzliche Absicherung zu Anfang der Karriere quasi nicht existiert und auch später eher dürftig ist, ist die Arbeitskraftabsicherung die dritte Versicherung, die du brauchst. Die Qual der Wahl des richtigen Produkts ist groß. Nicht immer muss es unbedingt die BU sein. Eine vernünftige Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist gerade bei Schreibtischtätern eine sinnvolle Alternative. Denn ca. 70% der berufsunfähigen Büromenschen sind auch erwerbsunfähig. Wenn du bereits früher einen Vertrag abgeschlossen hat, kannst du oftmals Nachversicherungsoptionen nutzen und ohne erneute Gesundheitsprüfung deinen Schutz erhöhen. Wir empfehlen etwa 80% des Einkommens. Wenn deine Fixkosten z.B. wegen eines Kredits sehr hoch sind, solltest du auch über eine Krankentagegeldversicherung nachdenken.

Dein mit Abstand größtes Vermögen ist die eigene Arbeitskraft.

Ruhestand

Seit Jahren wird die Werbetrommel kräftig gerührt: Fang so früh wie möglich mit der Altersvorsorge an! Da winken Steuervorteile und Zinseszins-Effekte. Den Hinweis früher an später zu denken, sollte du besser sehr schnell wieder vergessen. Es geht in jungen Jahren nicht um den Ruhestand, sondern um die Absicherung der großen Risiken und die Finanzierung der nächsten Jahre. Altersvorsorgeverträge haben unserer Meinung nach bei jungen Menschen nichts verloren! Gerade für die großen Veränderungen im Leben wie Familie, Immobilie und Existenzgründung sollte ausreichend frei verfügbares Geld zur Verfügung stehen, um dich nicht von Kredit zu Kredit zu hangeln.

Sonstige Risiken

Es liegt nahe, sich gegen alles und jeden zu versichern: Hausrat, Rechtsschutz, Unfall, Krankenhaustagegeld und so weiter. Doch je mehr Versicherungen du abschließt, desto höher sind die Fixkosten und gerade die solltest du zu Beginn deiner beruflichen Laufbahn möglichst gering halten. Im Einzelfall können solche Verträge durchaus sinnvoll sein, in der Mehrzahl der Fälle bist du mit den drei obigen ausreichend bedient.

Vermögen und Verbindlichkeiten

Dein größter Feind ist der Dispokredit. Solltest du diesen wegen Umzug und Co. in Anspruch nehmen, solltest diesen so schnell wie möglich tilgen. Vernichte deine Kreditkarten! Hände weg von „Null-Prozent-Finanzierungen“! Wenn du dich schuldenfrei bezeichnen darfst, solltest du als nächstes ein ausreichendes Finanzpolster von mindestens drei Monatsgehältern auf einem Tagesgeldkonto zurücklegen. Dieser Notgroschen dient als Reserve für Notfälle. Das kann der kaputte Kühlschrank oder die Behandlung beim Zahnarzt sein. Wenn du auch diese Hürde gemeistert hast, darfst du dich mit Finanzierung bevorstehender Anschaffungen, Urlaube oder Weiterbildungen beschäftigen.

Fazit Berufseinstieg #3

Das wichtigste Kapitel beim Berufseinstieg sind weder Versicherungen noch tolle Geldanlagen, sondern du selbst. Wie oben gezeigt, reichen drei Versicherungen und zwei Finanzprodukte in den ersten Jahren vollkommen aus. Versicherungen springen ein, wenn es brennt, die eigene Reserve garantiert Freiheit. Du wirst nicht durch Zinsen reich, sondern durch Arbeit und Konsumverzicht, auch wenn das arg langweilig erscheint. Die Investition in die eigene Gesundheit und Karriere ist die sicherste und ertragreichste. Dabei geht es aber vor allem um eine echte Berufung und nicht Dienst nach Vorschrift. So überwindest du auch Durstrecken und findest Erfüllung. Klingt komisch, ist aber so.

Die Investition in die eigene Gesundheit und Karriere ist die sicherste und ertragreichste.

Berufseinstieg #4 – Wie spare ich richtig?

Mit dem ersten Gehalt kommt die Frage: Was mache ich eigentlich mit meinem Geld. Hier erklärt dir unser Gastautor Alexander Wagner, wie du richtig sparst.

Die beiden Themen „Sparen“ und „Verschuldung“ werden in der aktuellen Medienberichterstattung oft getrennt voneinander aufgegriffen. Dafür gibt es sicher viele Gründe. Aus meiner Sicht wird das Thema „Sparen“ unter anderem aufgrund des aktuell niedrigen Zinsniveaus als weniger interessant dargestellt und zugleich werden „günstige“ Finanzierungsangebote für den Kauf zahlreicher (Konsum-)Produkte propagiert. Welche Auswirkung hat das auf den Einzelnen?

Genau mit dieser Frage wollen wir uns in diesem Beitrag beschäftigen und werden sehen, dass „Schulden haben bzw. machen“ und gleichzeitiges Sparen, sofern möglich, ökonomisch nicht immer sinnvoll sind. Um das richtige Verhältnis von Schulden und Ersparnissen zu finden, genügen ein gesunder Menschenverstand sowie die Beachtung folgender Fragen und Finanzierungsgrundsätze:

Es lohnt sich die Ausgaben kritisch zu hinterfragen aber bitte nicht geizen. Tipp: Zeit statt Zeug

Du hast noch Fragen zum Thema Versicherungen und finanzielle Absicherung?



Für was gebe ich mein Geld aus?

Hier kann ich nur auf die Arbeit und Empfehlungen von Tom und Stephan zurückgreifen. Um die eigene finanzielle Situation bestimmen zu können, ist zwingend eine Bestandsaufnahme notwendig. Dazu gehören vor allem Ehrlichkeit zu sich selbst und ein ordentlich geführter Haushaltsplan! Hier helfen euch die Jungs von PROGRESS gern!

Ein Tipp unsererseits: Es lohnt sich bei den Ausgaben kritisch zu fragen: Welche Ausgaben/Belastungen pro Monat entstehen durch getätigte Ratenkäufe, kreditfinanzierte Gegenstände -Autos und LED-Fernseher stehen hier weit oben auf der Liste- oder durch die Inanspruchnahme des Dispositionskredites.

Was tun, wenn die Ausgaben größer als die Einnahmen sind?

  1. KEINE weiteren Kreditaufnahmen zur Überbrückung finanzieller Engpässe.
  2. Ist der Haushaltsplan vollständig, entsprechend in einzelne Ausgabenbereiche sowie zeitlich untergliedert (BEACHTE: zahlreiche Ausgaben wie z.B. Versicherungsprämien fallen nicht regelmäßig monatlich an), lassen sich Einsparpotenziale meist mit wenig Aufwand finden.
  3. Erkannte und mögliche Einsparpotenziale nutzen (z.B. nicht notwendiger Zweitwagen, ungenutzte Abos, ungenutztes Fitness-Studio-Abo, kostspielige Unterhaltungselektronik, Handytarife u.a.)
  4. Erhebliche Einsparpotenziale ergeben sich auch aus der Rückzahlung bestehender Kredite/Schulden.

Grundsatz I: Die Rückzahlung von Krediten ist die sicherste Kapitalanlage

Die Rückzahlung bestehender Schulden ist so rentabel und sicher wie keine vergleichbare Geldanlage. Je schneller die vollständige Rückzahlung des Kreditbetrages erfolgt, desto geringer sind auch die Zinsausgaben.

Zur Bestätigung des genannten Grundsatzes möchte ich Euch die finanzielle Belastung eines Kredites an folgenden drei Beispielen verdeutlichen:

a) Die Zinsen für Dispokredite liegen im Schnitt bei 11%. Ein nicht in Anspruch genommener oder zurückgezahlter Dispositionskredit entspricht somit einer Rendite von 11 % pro Jahr – garantiert.

b) Solltet ihr Anschaffungen von Gegenständen mit dem Dispo finanziert haben, ist eine Ablösung durch einen Ratenkredit sinnvoll. Grund dafür: Der Zinssatz für Ratenkredite liegt meist deutlich unter den 11 % p.a.

c) BAföG: Dabei verweise ich auf den Beitrag zum Thema. Die vorzeitige Rückzahlung des BAföGs kann unter gewissen Umständen 14% p.a. Rendite bringen!

Die Wahl der Laufzeit ist entscheidend für die zukünftigen Zinsbelastungen. Zur Veranschaulichung unterstellen wir einen Ratenkredit in Höhe von 10.000 € für die Anschaffung eines Autos. Der Zinssatz liegt jeweils bei 5 % p.a.

Wichtig: Die Finanzierungsdauer sollte so gewählt werden, dass ausreichend Zeit besteht, für die nächste Anschaffung Geld zur Seite zu legen.

Bleiben wir bei der Anschaffung eines Autos. Natürlich wird es ein Neuwagen, der 7 Jahre genutzt wird. Um nach dieser Zeit den Wagen zu ersetzen, sollte eine maximale Finanzierungsdauer von 3 Jahren gewählt werden, um im Anschluss mit der Ansparphase zu beginnen. Sparpotenzial pro Monat: 100€. Könnt ihr ein Auto erst einmal euer Eigen nennen, könnt ihr auch frei über dessen Versicherung (Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko) entscheiden und so weiteres Geld sparen.

Wer jeden Neuwagen finanziert, stellt im Laufe seines Lebens schon einmal ein ganzes Auto in Form von Zinsen der Bank vor die Tür. Das muss ja nicht sein!

Grundsatz II: Es gibt keine 0%-Finanzierung

Null-Prozent-Finanzierungen bringen meist keine Einsparungen. Zinsen und Gebühren werden geschickt im Kaufpreis bzw. in der Sonderaktionen verpackt, denn schließlich hat keiner etwas zu verschenken!

In diesem Fall zahlt sich kritisches Hinterfragen des Angebotes und ein simpler Preisvergleich im Internet aus. Des Weiteren solltet ihr wissen, dass die genannten Finanzierungen nicht von den bekannten Handelsketten gewährt werden, sondern diese sich wiederum Banken bedienen. Da keine Bank einen Kredit ohne die Prüfung der Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers vergibt, räumt ihr den Banken mit Unterzeichnung des Finanzierungsvertrages zahlreiche Informationsrechte hinsichtlich eurer finanziellen Verhältnisse ein.

Zu guter Letzt bietet der nette Verkäufer noch eine Restschuldversicherung an, falls ihr die Raten zukünftig nicht mehr zahlen könnt und schon sind die Kosten der Finanzierung nicht mehr bei „Null- Prozent“. Und wer zur Zahlung der Raten auf seinen Dispositionskredit zurückgreifen muss, zahlt garantiert keine 0%, sondern die o.g. 11 %.

Besonders „witzig“ war eine Weihnachtsfinanzierung über 24 Monate. Ich bin doch nicht blöd!

Wie spare ich richtig?

Welche Sparformen / Geldanlagen kann ich sinnvoll nutzen?

Dabei ist folgendes wichtig: Nutzt nur Sparformen / Anlageprodukte, die ihr versteht und die euren Sparzielen entsprechen. Da es unzählige Bankprodukte gibt, die ihr zum Sparen nutzen könnt, möchte ich an dieser Stelle nur ein paar grundsätzliche Empfehlungen für eure Ersparnisse nennen.

  1. Für das monatliche Ansparen eurer Überschüsse eignet sich ein Dauerauftrag. Einmal eingerichtet, geht jeden Monat eine beliebige Summe automatisch auf ein separates Konto (z.B. Tagesgeldkonto). Besonders praktisch ist dieses Vorgehen für das kurzfristige Sparen auf Anschaffungen, wie z.B. eines Smartphone, Fernsehers, Einrichtungsgegenstandes oder für die im nächsten Jahr geplante große Reise. Eure Ersparnisse sollten also möglichst kurzfristig (täglich) verfügbar sein.
  2. Solltet ihr für größere / mittelfristige Anschaffungen, wie z.B. eine neue Küche oder Wohnungseinrichtung, ein neues Auto oder ähnliches, sparen wollen, könnt ihr alternativ auf Sparpläne zurückgreifen. Dabei ist zu beachten, dass der angesparte Betrag meist erst nach einer bestimmten Zeit zur Verfügung steht.
  3. Für langfristige Anschaffungen – in den meisten Fällen das eigene Heim oder die eigene Wohnung – bieten sich Bausparverträge an. Zwar ist die Verzinsung aktuell nicht der Hit, allerdings sind die Kosten für Bausparverträge im Gegensatz zu manch anderem Anlagekonstrukt günstig und transparent. Des Weiteren kann das derzeitige günstige Zinsniveau für eine spätere Immobilienfinanzierung mittels Bausparverträgen genutzt werden.

Kurz und knapp zum Schluss. Mit ein wenig Disziplin, gesundem Menschenverstand und ein wenig kritischem Denken kann jeder seine finanzielle Situation ohne fremde Hilfe positiv beeinflussen. Es lässt sich beruhigter leben und keiner muss eine unangenehme Schuldenberatung in Anspruch nehmen. So sollte es ein Leichtes sein, auch im Bekannten- und Freundeskreis über das Thema „Geld“ mit Bedacht und Selbstbewusstsein zu sprechen.

Berufseinstieg #5 – Mit diesen vier Regeln sind Finanzen ganz einfach

Hier erfährst du, wie du dein Geld immer ganz einfach im Griff hast und so entspannt bleibst.

Bevor wir dir jedoch erklären, wie es einfach geht, sollten wir uns die Frage stellen, warum das mit dem Geld immer so kompliziert ist. Geld begegnet uns jeden Tag. Ständig müssen wir finanzielle Entscheidungen treffen. Oft haben wir Angst davor, die Falsche getroffen zu haben. Regelmäßig ertappen wir uns dabei, mal wieder zu viel ausgegeben zu haben. Vor allem wenn es um langfristige Themen wie Versicherungen oder Altersvorsorge geht, regiert Vogel Strauß und nehmen wir gern auf der langen Bank Platz. Wir haben uns irgendwie dran gewöhnt, dass Finanzen nervig und unverständlich sind. Dabei lohnt es sich, über Folgendes nachzudenken:

Mit diesen vier Regeln sind Finanzen ganz einfach

Warum sind Versicherungen komplex?

Blöd gesagt: damit du sie nicht verstehst. Denn wer nicht versteht, muss glauben. Das war bis zur Aufklärung (Kant und Co.) eben die Kirche. Da musste man glauben, dass die Hungersnot eine Strafe Gottes war und nicht aufgrund von Wetter und Klimaereignissen hervorgerufen wurde. Weil man es nicht besser wusste. Heute glaubt kein Mensch mehr an die Strafe Gottes, aber eben an Steuervorteile und Null-Prozent-Finanzierung.

Durch Komplexität in Produktinformationsblättern und den Allgemeinen Haftpflichtbedingungen (da sind schon die Worte die pure Komplexität) sollen Kosten und Risiken verschleiert und Ertragschancen aufgeblasen werden. Je weniger du da durchblickst, umso besser für den Finanzkonzern. Da werden die besten und teuersten Köpfe, die die Uni verlassen, angeheuert, um die Produkte noch komplexer zu gestalten. Danach wird die Marketing-Abteilung beauftragt, einen tollen Namen (Premium, 3-Topf-Hybrid) zu finden, schöne Bilder (glückliche Familien, schöne Frauen oder zufrieden Senioren) zu machen und den Kram zu verkaufen.

Du brauchst nur 5 Finanzverträge

Dabei sind einfache Regeln (sog. Heuristiken) meist besser. Schon Oma kannte viele, die noch heute Gültigkeit haben. Beispiele für solche Faustformeln sind: “ohne Fleiß kein Preis”, “Ich kann nur ausgeben, was ich einnehme”, “Spare in der Zeit, dann hast du in der Not”. Mit vier ganz einfachen Regeln wirst du wahrscheinlich nie Geldprobleme haben:

  1. Weniger ausgeben, als einnehmen
  2. So viel Versicherung wie nötig
  3. Hände weg von Krediten
  4. Sparen

Wie setzt du das am besten um?

  1. Einnahmen-Ausgaben kontrollieren
  2. Risiken absichern
  3. Reserve aufbauen
  4. Für größere Anschaffungen und Ausgaben sparen
  5. Immobilie, Kapitalanlage, Altersvorsorge planen

Du beginnst also mit deinen Einnahmen und Ausgaben. Diese hast du mit einem Haushaltsplan bzw. –buch am schnellsten im Griff. Danach sicherst du deine gravierendsten Risiken, also Krankheit, Haftpflicht und Arbeitskraftverlust ab. Hast du das erledigt, baust deinen Notgroschen von min. drei Monatsausgaben auf. Anschließend sparst du für größere Anschaffungen wie ein Auto oder Ausgaben wie Umzug oder Hochzeit. Erst dann solltest du dich um die ganz großen Finanzfragen wie Hausbau, Geldanlage und Altersvorsorge kümmern.

Um diese Strategie umzusetzen, brauchst du nur ganze fünf Finanzverträge: Krankenversicherung, Privathaftpflicht, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Girokonto und Tagesgeldkonto. Mit dieser Basisausrüstung bist du vor den Widrigkeiten des Lebens ausreichend abgesichert und jederzeit flexibel. Erst wenn Sachen wie Auto, Haus oder Familie dazukommen, sind weitere Verträge notwendig. Dabei helfen wir dir mit unserer Lebensphasenberatung.

Du brauchst nur 5 Finanzverträge aber trotzdem Augen auf bei der Vertragswahl.

Was bringt das?

Genau das, was die Werbung und die tollen Broschüren immer versprechen:

  1. Übersicht
  2. Weniger Risiken
  3. Weniger Kosten
  4. Mehr Ertrag

Mit zwei wesentlichen Unterschieden: Es funktioniert und du bleibst Herr deiner eigenen Finanzen. Außerdem hast du so viel Zeit für schönere Dinge im Leben: Freunde, Familie und Hobbys.

Berufseinstieg #6 – Wann soll ich mit Altersvorsorge beginnen?

Überall wird uns gesagt, dass wir so früh wie möglich mit der Altersvorsorge beginnen sollen. Aber stimmt das überhaupt? Hier erfährst du, welche Themen du klären solltest, bevor du Rentenversicherungen abschließt.

Wann mit Rentenversicherung beginnen?

Deine Berufung finden

Ja, das klingt komisch, ist aber so. Bevor es ans Geld ausgeben, sparen und anlegen geht, muss erst einmal welches verdient werden. Das geht in einem Beruf, der dir Spaß macht und dich erfüllt, viel leichter. Wenn du deine Berufung gefunden hast, bist du engagierter, fleißiger und ehrgeiziger. Das sind beste Voraussetzungen, um überdurchschnittlich zu verdienen. Darüber hinaus ist das Gehalt dann nicht bloß Schmerzensgeld, sondern Bestätigung deiner Anstrengungen. Also: Hast du deine Berufung schon gefunden? Frage dich, warum du eigentlich arbeiten gehst.

Weniger ausgeben als einnehmen

Schon Oma wusste: Du kannst nur ausgeben, was du eingenommen hast. Dieses Naturgesetz spielt in Zeiten von Dispo und Null-Prozent-Finanzierung keine große Rolle mehr. Das ist schade und gefährlich! Wenn du langfristig mehr ausgibst, als du einnimmst, brauchst du dir um das Thema Altersvorsorge keinen Kopf machen. Von nix lässt sich nix zurücklegen. Wie du es schaffst, das am Ende des Monats noch Geld übrig ist, haben wir in einem anderen Beitrag erklärt. Das einfachste und wirkungsvollste Instrument dabei ist der gute alte Haushaltsplan. Wenn du jetzt lernst, mit wenig Geld auszukommen, wirst du auch später nicht so viel benötigen und das Problem Altersvorsorge wird nicht so groß.

Risiken absichern

Für uns beginnt Altersvorsorge mit der Risikoabsicherung. Warum? Die beste Rentenversicherung nützt dir nichts, wenn du zwischendurch aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten kannst. Dabei gibt es drei bzw. vier ganz wesentliche, existenzielle Risiken. Diese solltest du absichern, bevor du Geld für deinen Ruhestand zur Seite legst. Diese Risiken sind: Krankheit, Haftpflicht, Verlust der Arbeitskraft und Todesfall. Dafür brauchst du in jedem Fall drei Versicherungen: Kranken-, Privathaftpflicht- und eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Wenn du eine Familie hast oder eine Immobilie abbezahlen musst, brauchst du zusätzlich eine Risikolebensversicherung. Mit diesen drei bzw. vier Versicherungen sind die allerschlimmsten Risiken abgedeckt. Die Beiträge dafür sind sehr unterschiedlich, je nachdem wie alt du bist, welchen Beruf du ausübst, ob du bereits Erkrankungen hast und welche Versicherungssummen du brauchst.

Für uns beginnt Altersvorsorge mit der Risikoabsicherung.

Liquidität sicherstellen

Du bist liquide, wenn du alle deine Rechnungen pünktlich bezahlen kannst. Wenn du Schulden hast, solltest du diese so schnell wie möglich abzahlen. Denn meistens sind die Schuldzinsen höher als die Guthabenzinsen. Besonders teuer sind Dispozinsen. Hier solltest du sehr schnell reagieren. Wenn du keine Schulden hast, sollte das auch bitte so bleiben. Schulden bedeuten immer Verpflichtungen und schränken deine Freiheit bzw. Flexibilität ein. Außerdem verschlechtert jeder Kredit deine Kreditwürdigkeit (Bonität). Abzulesen ist die am Schufa-Score. Wenn du mal wirklich dringend Geld brauchst oder ein Haus bauen möchtest, kann es sein, dass du mehr Zinsen bezahlen musst oder gar keinen Kredit bekommst.

Damit du auch auf unvorhergesehene Ausgaben wie eine kaputte Waschmaschine reagieren kannst, empfehlen wir einen Notgroschen. Dafür eignet sich ein kostenloses Tagesgeldkonto am besten. Im Idealfall hast du ca. drei Monatsausgaben oder Nettogehälter dort als Rücklage. Um auf die drei Nettogehälter zu kommen, richtest du am besten einen Dauerauftrag ein. Ein Tag nachdem das Gehalt normalerweise aufs Konto eingeht, wird ein Betrag X (z.B. 10% vom Gehalt) automatisch auf dein Sparkonto überwiesen. Bevor du diese Rücklage nicht hast, brauchst du keine Altersvorsorge.

Besitzschutz

Gegenstände, wie Hausrat oder Auto lassen sich anfassen und in Euro bemessen. Gesundheit und die eigene Arbeitskraft kann man nur schwer greifen. Aus diesem Grund ist uns der Wert dieser Dinge bewusster und wir neigen eher dazu, sie abzusichern. Doch das ist nicht immer so sinnvoll. Nehmen wir das Beispiel Hausrat. Wer in einer WG wohnt oder viele gebrauchte Gegenstände zu Hause hat, braucht eigentlich keine Versicherung. Der Wert ist äußerst gering. Entsprechend ist auch die Entschädigung im Fall der Fälle eher bescheiden. Wenn du über eine Hausratversicherung nachdenkst, empfehlen wir sogenannte All-Risk-Policen. Da sind grundsätzlich alle Gefahren versichert, außer Dinge wie Krieg, Verschleiß oder Atomunfälle. Allerdings kostet der Spaß auch ne Menge. Da ist man schnell bei einem dreistelligen Betrag pro Jahr.

Unser Auto versichern wir ganz besonders gern bis zum Anschlag. Die Haftpflicht ist vorgeschrieben und wichtig. Teil- und Vollkasko allerdings sind oftmals überdimensioniert. Die Vollkasko kostet schnell mal so viel wie eine gute BU. Der Schaden, wenn das Auto Schrott ist, ist dagegen viel geringer, als der Verlust deiner Arbeitskraft. Kasko ist o.k., wenn du das Auto wirklich beruflich brauchst oder es finanziert ist. Bei der Finanzierung auf die sog. GAP-Deckung achten.

Rechtsschutz halten wir in den meisten Fällen für nicht angebracht. Wirklich gute Versicherungen sind arg teuer (300-600€ im Jahr). Die Günstigen dagegen haben viele Ausschlüsse. Alternativen dazu sind beispielsweise der Mieterschutzbund. Der kostet 80€ im Jahr und hilft dir bei Streitigkeiten mit deinem Vermieter. Wenn du für andere Streitigkeiten wirklich mal einen Anwalt brauchst, ist es besser, du greifst auf deinen Notgroschen zurück.

Wenn du ein Haus hast, ist eine Wohngebäudeversicherung sehr wichtig. Wenn das Haus z.B. aufgrund von einem Feuer zerstört wird, bekommst du so viel, um ein gleichartiges wieder aufzubauen. Vor allem bei einer Immobilienfinanzierung ist das ein existenzgefährdendes Risiko. Auch hier empfehlen wir eine All-Risk-Deckung. Vor allem der Elementarschutz für Hochwasser und Co. wird immer wichtiger.

Bei allen Sachverträgen raten wir dazu, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren. Damit bezahlst du die ersten z.B. 150€ des Schadens. Den Rest übernimmt die Versicherung. Damit sparst du auf lange Sicht viel Geld.
Bei allen Verträgen solltest du dir die Frage stellen: Brauche ich das wirklich? Viele sind in diesen Bereichen überversichert, im Bereich Existenzschutz aber unterversichert

Die ersten eigenen vier Wände

Sparen für Neuanschaffungen und Ersatz

Wenn du deinen aktuellen Besitz versichert hast, geht es darum, Geld für Ersatz und Neuanschaffungen zur Seite zu legen. Alle Gegenstände verschleißen mit der Zeit und müssen irgendwann ausgetauscht werden. Je mehr du hast, desto mehr musst du mittel- und langfristig ersetzen. Den Punkt unterschätzen viele. Daher unser allgemeiner Rat: Kaufe dir lieber weniger Dinge, dafür aber hochwertige. Diese halten nämlich meistens länger.

Vor allem für die größeren Dinge wie Auto, Küche, Umzug, Urlaub oder auch die Hochzeit lohnt es sich, frühzeitig mit dem Sparen zu beginnen. Überlege dir, wann die Ausgabe ansteht und in welcher Höhe. Dann kannst du es einfach auf eine monatliche Rate runterbrechen. So merkst du schnell, ob der Betrag in der Höhe oder innerhalb der Zeit realistisch ist.

So vermeidest du dauerhaft Kredite und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten. Es macht also keinen Sinn für die Altersvorsorge zu sparen und nebenher Kredite für Küche und Auto abzustottern.

Familie und Beruf

Mit Mitte 20 wissen die Wenigsten, wie es beruflich und familiär bei ihnen weitergeht. Kinder oder nicht? Mal ins Ausland gehen? Noch mal studieren? Sich doch selbstständig machen? Die Unwägbarkeiten sind denkbar groß. Das Gute aber auch schwierige an unserer Zeit sind die unendlichen Möglichkeiten. Alle diese Punkte haben extremen Einfluss auf deine Einnahmen und Ausgaben. Möchtest du Kinder haben, hast du andere Prioritäten, als wenn du dich noch mal selbstständig machen möchtest. In jedem Fall ist ein ausreichender finanzieller Puffer Goldwert. Er sorgt dafür, dass du selbstbestimmt, unabhängig, frei und flexibel deine Entscheidungen treffen kannst. Was nützen dir „Steuervorteile“ und Zinseszins-Effekt, wenn du eigentlich ein Startkapital für deine geniale Firmenidee brauchst? In unseren Beratungen haben wir Viele erlebt, die sich sehr geärgert haben, zu früh Rentenversicherung oder Aktienfonds gekauft zu haben. Entweder kamen sie gar nicht oder nur unter Verlusten an das Geld.

Die Absicherung der Familie ist das A und O

Immobilie

Für die große Mehrheit ist das eigene Haus die größte Investition in ihrem Leben. Die Wenigsten können das aus der Portokasse bezahlen, sondern brauchen einen großen Kredit. Damit der möglichst klein und schnell abbezahlt ist, brauchst du viel Eigenkapital. Damit du das schaffst, den Überblick behältst und so die Risiken minimierst, empfehlen wir beim Hausbau folgendes Vorgehen: Eigenkapital aufbauen, Kredit abbezahlen, Geld für Instandhaltung zur Seite legen, Geld für den Ruhestand ansparen. Viele vermengen das. Dadurch sind die Laufzeiten der Finanzierung extrem lang, die Zinsen entsprechend hoch und die Gefahr steigt, sich zu verkalkulieren. Immer schön eins nach dem anderen, dann klappt es auch mit den eigenen vier Wänden. Und ganz wichtig: So lange die Finanzierung läuft, sind Rentenversicherung und Altersvorsorge tabu!

Die Immobilie als Kapitalanlage und Altervorsorge?

Altersvorsorge und Vermögensaufbau

Herzlichen Glückwunsch! Wenn du alle oben genannten Punkte erfüllt hast, kann es endlich losgehen mit der Altersvorsorge und der Geldanlage. Natürlich kannst du auch mit 22 schon ans Alter denken und vorsorgen. Allerdings ist dann die Gefahr groß, dass du zwischendurch ans Geld oder Kredite in Anspruch nehmen musst. Rentenversicherungen sind für den Ruhestand nach wie vor super geeignet. Denn sie garantieren dir eine lebenslange Versorgung. Egal ob du 75 oder 95 wirst. Die Rentenversicherung lohnt sich aber nur dann, wenn du sie auch bis zum Schluss durchhältst. Die Statistiken sprechen da leider eine andere Sprache. Demnach wird nämlich der Großteil vor dem Rentenbeginn gekündigt. Das machen die Leute nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil sie aus den oben gezeigten Gründen Geld benötigen. Letztlich sind die Kosten einer zu früh abgeschlossenen Altersvorsorge höher als die Vorteile durch irgendwelche Zinsen und vermeintliche Steuervorteile. Wichtig: Das heißt nicht, dass du dein Ganzes Einkommen verjubeln sollst. Vielmehr solltest du dich schon früh ans Sparen gewöhnen und von Beginn an weniger ausgeben, als du einnimmst. Dann wirst du auch im Alter keine Geldsorgen haben. Zum Abschluss hier noch mal die Checkliste zum Abhaken:

O Berufung finden
O Mehr einnehmen als ausgeben
O Existenzielle Risiken absichern
O Schulden abzahlen
O Schulden vermeiden
O Rücklagen aufbauen
O Besitz wenn nötig absichern
O Ersatz und Neuanschaffungen berücksichtigen
O Familienplanung berücksichtigen
O Beruflichen Werdegang berücksichtigen
O Immobilienwunsch klären
O Ruhestandsplanung

Ziel sollte es sein nie Geldsorgen zu haben und jede Phase im leben genießen zu können.

Meldet euch gern bei uns. ^^


Du hast noch Fragen zum Thema Versicherungen und finanzielle Absicherung?





Seit 2011 sind Stephan Busch und Tom Wonneberger die PROGRESS Finanzplaner. In ihrem Blog erklären sie alles rund um Versicherungen und Finanzen - einfach und verständlich. Weitere Infos findest Du auf der Über Uns Seite.


One thought on “Alles was du beim Berufseinstieg über Geld & Versicherungen wissen solltest”

  1. Manuela says:

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Dieses Thema ist wirklich enorm wichtig. Das sollte man auf jeden Fall nicht auf die leichte Schulter nehmen.
    Mit besten Grüßen,
    Manuela

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