Selbstständigkeit? Nein danke!

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„Wie laufen die Geschäfte?“, „Ist das nicht riskant?“, „Also ich mache Freitag um vier Feierabend und das ist auch gut so!“

Solche Fragen und Aussagen hören wir regelmäßig. Da hat man dann häufig den Eindruck, als wären Angestellte und Selbstständige zwei verschiedene Spezies auf fremden Planeten. Hier die in Sicherheit arbeiten und leben, über Chef und Kollegen meckern, aber sich doch arrangiert haben und brav den Bausparer abzahlen und auf der anderen Seite die getriebenen, gehetzten Selbstständigen in immerwährender Unsicherheit und Angst, ob der nächste Auftrag glatt geht. Viele junge Menschen sagen sich angesichts der Unsicherheiten: Selbstständigkeit? Nein danke!

Einerseits sinkt die Zahl derer, die das Abenteuer Selbstständigkeit anpacken, andererseits steigt die gesellschaftliche und mediale Aufmerksamkeit von Gründern, Start-ups, Entrepreneuren. Wie passt das zusammen?

In den nächsten Monaten werden wir verschiedene Beiträge zum Thema Selbstständigkeit schreiben. Dabei legen wir unsere Sicht der Dinge dar, stellen Fragen, geben Denkanstöße, entlarven Mythen und stellen richtig.

1. Selbstständigkeit? Nein danke!

2. Wer sich nicht fragt bleibt

3. Was nun?

4. Mehr ist weniger

Meistens kommt es auch gar nicht drauf an, ob jemand selbstständig oder angestellt ist. Vielmehr geht es um ein selbstbestimmtes Leben. Dazu haben wir und viele andere schon so viele Beiträge, Artikel, Essays und ganze Bücher geschrieben, dass doch eigentlich alles gesagt wurde, was zu sagen ist. Ob angestellt oder selbstständig, beides hat Vor- und Nachteile, denen man sich bewusst sein sollte, um eine Entscheidung zu treffen, was denn am ehesten zu einem passt. Es geht immer auch um Kompromisse, ganz klar, aber wer eine bewusste Entscheidung für einen Weg gewählt hat, lebt unserer Ansicht nach, selbstbestimmter, freier und entspannter. Dabei wollen wir euch mit dieser Serie helfen.

Im ersten Beitrag werden wir Fragen stellen, die jeder für sich oder gemeinsam mit anderen beantworten soll. Außerdem beantworten wir diese Fragen aus unserer Sicht und fangen Stimmen anderer Gründer und Selbstständigen ein.

Im dritten Beitrag folgen die aus unserer Sicht sinnvollen Schritte wenn sich jemand selbstständig machen möchte. Wir werden erklären, warum es gut sein kann, sich von Unternehmensberatern, Coaches und Förderprogrammen fernzuhalten.

Im letzten Beitrag erläutern wir unseren Ansatz des Coachings bzw. Trainings für Selbstständige, die bereits die ersten Schritte der Gründung hinter sich haben und sich nun weiter entwickeln möchten.

Diese Serie wird KEIN Ratgeber nach dem Motto: Tu dieses, mache jenes! Oder: „In 3 Schritten zum Unternehmer“ Wir halten nichts von Ratgebern, da jeder Mensch unterschiedlich ist und es nicht DIE Eigenschaften gibt, die man mitbringen muss, um erfolgreich zu sein. Die Erfolgsgeschichten und die Personen dahinter sind einfach viel zu unterschiedlich. Was aber möglich ist, sich über sich und seinen Weg Gedanken zu machen, um den „richtigen“ Weg einzuschlagen. Natürlich freuen wir uns, wenn wir Menschen dazu ermuntern können, sich selbstständig zu machen, allerdings wollen wir niemanden bekehren. Es geht um ein selbstbestimmtes Leben. Um DEINEN Weg!

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