Ein Rückblick auf lassesunstun

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Am 25.08.2016 gabs die erste Ausgabe von lassunstagen und die mittlerweile vierte von lassunsspaßhaben im Rahmen unserer Initiative lassesunstun, die wir seit über zwei Jahren maßgeblich mitgestalten. Zeit für ein paar Erklärungen.

Was ist lassesunstun?

Lassesunstun ist eine Initiative für Anpacker, Querdenker und Mitmacher. Sie bringt verschiedene Branchen zusammen und verbindet unterschiedliche Blickwinkel, Denkweisen und Erfahrungen. Egal, ob erlebte Erfolge, überwundene Hürden oder vermeintlich begangene „Fehler“, lassesunstun bietet Freiraum zum Austausch. Auf Augenhöhe. Miteinander. Füreinander. Voneinander.

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lassunnstreffen#6 21.07.2016 Foto: © 2016 | Tobias Ritz

Neben dem rein beruflichen Austausch werden wir getreu dem Motto: „All work and no play makes Jack a dull boy.“ – spannende Events aller Art und Größe veranstalten und gemeinsam bei verschiedenen Aktivitäten aufregende Momente miteinander teilen.

Mittlerweile haben vier Formate: lassunskennenlernen: Das kleinste Format zum intensiven Kennenlernen von neuen Mitstreitern. Lassunstreffen: Unser mittleres und Experimentier-Format. Ein Thema, 20 Teilnehmer und jede Menge Input. Dank unterschiedlicher Methoden. Lassunsspaßhaben: Das größte und offenste Format. Unser alljährliches Klassentreffen. Schöne Erlebnisse, Austausch und eine gute Zeit. Lassunstagen: Unsere Konferenz mit verschiedenen Themen und Speakern.

Der lassesunstun-Sommer 2016

Stell dir vor dein Leben wäre ein alter Kassettenrekorder. Beklebt mit einem Dutzend bunten Stickern. Manchmal klemmt die ein oder andere Taste. Manchmal verheddert sich das Tonband in den kleinen Zahnrädchen. Doch meistens läuft er. Der Soundtrack deines Lebens. Genau das war das Motto unserer ersten Konferenz. Besetzt mit 12 hochkarätigen Speakern von nah und fern quasi mitten im Wald in der Saloppe gab es eine sehr vielfältige Interpretation unseres Mottos.

Foto: © 2016 | Claudia Jacquemin | www.jacquem.in

lassunstagen#1 25.08.2016 Foto: © 2016 | Claudia Jacquemin | www.jacquem.in

Ca. 50 Teilnehmer sind unserem Aufruf gefolgt. Sie haben gelauscht, gespielt, Pilates gemacht, gegessen, getrunken, sich selbst massiert und einfach eine schöne Zeit gehabt. Hier gibt’s den vollständigen Bericht. Abgerundet wurde der Tag mit dem Sommerfest. Hier gab es Musik, bestes Essen sowie Spiel und Spaß.

Das erste Mal hatten wir dabei zahlreiche Partner und Sponsoren an Bord. Das bedeutete zwar enormen Aufwand in der Abstimmung Kommunikation, allerdings auch viel mehr Möglichkeiten. Ziel des gesamten Tages war es, die Initiative lassesunstun auf das nächste Level zu bringen und zu zeigen, was man mit ausreichend Motivation, gemeinsamen Zielen und einem tollen Team, erreichen kann. Insgesamt ein gelungenes Experiment.

Foto: © 2016 | Claudia Jacquemin | www.jacquem.in

lassunsspaßhaben#4 25.08.2016 Foto: © 2016 | Claudia Jacquemin | www.jacquem.in

Warum machen wir das?

Immer wieder werden wir gefragt, warum wir diesen ganzen Aufwand eigentlich betreiben. Nun, erstens weil wir es können. Es ist faszinierend zu beobachten, was alles möglich ist, wenn man es einfach macht. Zu viele reden nur: „Man müsste mal! Ich würde ja gern, wenn…!“, statt mal aktiv zu werden und die Welt, die sie umgibt zu gestalten. Wir können sagen: Es geht!

Zweitens macht es uns sehr viel Spaß. Wir können uns damit verwirklichen, wir können Dinge und Methoden ausprobieren. Wir erlernen damit neue Fähigkeiten und Kompetenzen, die wir in unserem „eigentlichen“ Job anwenden können. So gesehen ist lassesunstun ein kostenfreies Weiterbildungspaket.

Foto: © 2016 | Claudia Jacquemin | www.jacquem.in

lassunstagen#1 25.08.2016 Foto: © 2016 | Claudia Jacquemin | www.jacquem.in

Drittens knüpfen wir spannende und nützliche Kontakte, die uns in unserer Arbeit als PROGRESS voranbringen.

Viertens wollen wir etwas zurückgeben und unsere Region gestalten. Wir bringen mit lassesunstun unterschiedlichste Personen und Personengruppen zusammen. So entsteht im besten Fall daraus eine fruchtbare Kooperation, die wiederum Gutes und Nützliches für die Gesellschaft entwickelt. So sind wir der Kern einer Welle von Veränderung, die unsere Welt zu einem besseren Ort macht. Es ist wie beim Tanzen. Einer muss zuerst auf die Tanzfläche, alle anderen werden ihm oder ihr folgen und mittanzen.

Wo geht’s noch hin?

Klar ist: Wir machen weiter! Unser Wunsch ist es, unsere Wirkung zu erhöhen. Dafür brauchen wir Zugang zu Entscheidern in Politik und Wirtschaft, sowie in der Presse. Genau da möchten wir ansetzen. Ein konkreter Ansatzpunkt ist die geplante Kooperation in Leipzig. Dort wollen wir den Geist und die Qualität von lassesunstun exportieren, damit sich auch in anderen Städten die richtigen Leute finden, um Gutes zu bewirken.

Außerdem planen wir, aus einigen Formaten auch ein gewisses Kapital zu schlagen, um unseren Aufwand zu finanzieren und neue Projekte zu ermöglichen.

Wo die Reise sonst noch hingeht? Wir wissen es nicht und lassen uns überraschen. Wir hatten ja vor zwei Jahren auch noch keine Ahnung, dass wir mittlerweile Konferenzen und Feste mit 200 Gästen veranstalten. Insofern: lassesunstun!

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